CLOUDwerker

Handwerksunternehmen sind heute auf IT-Unterstützung angewiesen, um möglichst effizient arbeiten zu können. Neue servicebasierte Angebote über das Internet bieten dabei eine Reihe von Vorteilen. So entfällt beispielsweise der Aufwand für Wartung und Aktualisierung der Software und auftretende Probleme werden vom und beim IT-Dienstleister behoben. Doch nicht nur weniger Zeit und Kosten bei der Nutzung dieser IT-Anwendungen, sondern auch neue Möglichkeiten, mit Geschäftspartnern und Kunden elektronisch über das Internet zusammenzuarbeiten, spielen in Zukunft eine immer wichtigere Rolle. Das Projekt CLOUDwerker untersucht weitere innovative Anwendungsbereiche, in denen Handwerker von Dienstleistungen aus der Wolke profitieren.

 

Ziel

Ziel ist es, unter Verwendung und Erweiterung aktueller Cloud-Technologien, eine vertrauenswürdige, offene Service-Plattform zu konzipieren und prototypisch umzusetzen. Diese Plattform stellt Dienstebündel im Software-as-a-Service (SaaS) Modell zur Verfügung, welche wesentliche mobile und organisatorische Anforderungen von KMUs abbilden und zugleich nicht nur B2B-Kooperationen, sondern auch B2C-Beziehungen unterstützen. Dienste wie z. B. CRM und ERP sollen dabei von unterschiedlichen Dienstelieferanten stammen können, jedoch anders als in heutigen App Stores flexibel anpassbar und »geschmeidig« zu Mehrwertdiensten kombinierbar sein, um eine durchgängige Bearbeitung von Geschäftsprozessen zu ermöglichen.

Inhalte / verwendete Methoden / Vorgehensweise

In CLOUDwerker wird eine vertrauenswürdige, offene Service-Plattform für die primäre Zielgruppe Handwerk konzipiert und prototypisch umgesetzt. Dienstebündel im SaaS-Modell bilden dabei wesentliche Organisationsanforderungen ab und unterstützen neben B2B-Kooperationen auch B2C-Beziehungen sowie das Zusammenspiel mit eGovernment-Diensten. Im Projekt CLOUDwerker werden aktuelle Cloud-Technologien und -Konzepte verwendet und erweitert. Weitergehend wird untersucht, wie durch geeignete Softwaredienste die Kooperation und Kollaboration zwischen Handwerksbetrieben und mit Kunden verbessert werden kann. Dabei werden technische Konzepte und Mechanismen erforscht, die es ermöglichen, Vertraulichkeitsanforderungen in kollaborativen Szenarien umzusetzen. Die Einbindung von Handwerksbetrieben ermöglicht neben der Identifikation von Anforderungen eine modellhafte Pilotierung und Validierung der im Projekt entstehenden Lösung auf unterschiedlichen Ebenen, eine hohe Breitenwirksamkeit und einen optimalen Zielgruppenbezug.

Förderer

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)

Beginn-Enddatum

2011-2014